minimalinvasive Fußchirurgie

 

Minimalinvasive Fußchirurgie ist ein Operationsverfahren, bei dem über sehr kleine Hautschnitte Fehlstellungen der Zehen beseitigt werden. Die Hautschnitte sind 3-4 mm lang und daher nach Ausheilung kaum sichtbar oder störend. Korrekturen am Knochen erfolgen mit 2-4 mm dünnen Fräsen. Korrekturen an Kapseln, Bändern und Sehnen mit einem Miniskalpell.

Vorteile sind die kaum sichtbaren Narben, keine Drähte oder Schrauben, der wenig belastende, bei Wunsch in Lokanästhesie mögliche Eingriff, Erhalt der Gelenke, sofortige Vollbelastung nach OP.

Die Minimalinvasive Fußchirurgie geht zurück auf S. Isham (USA) und wurde ab 1990 vor allem von M. de Prado (Spanien) weiterentwickelt. Das Operationsverfahren ist heute in Europa vor allem in Spanien und Frankreich verbreitet. In Deutschland wird die Minimalinvasive Fußchirurgie bisher nur von wenigen Spezialisten eingesetzt.

Ich operiere Füße seit 1990 in der klassisch offenen Technik und beschäftige mich seit 2014 mit der Minimalinvasiven Fußchirurgie.

Die folgenden Fußprobleme werden durch mich minimalinvasiv operiert:

Hallux valgus (leicht und mittlere Ausprägung)
Hallux rigidus (leicht bis mittlere Ausprägung)
Krallenzehe
Hammerzehe
Transversale Fehlstellung
Schneiderballen
Curly toe
Hühneraugen

Druckstellen zwischen den Zehen

Metatarsalgie
Morton Neurom